Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer WM-Kolumne berichtet, erlebte ein deutscher Fan am New Yorker Flughafen eine besondere Situation: Vor dem großen Fernsehgerät war nur noch ein Platz frei, neben einem Brasilianer namens Pablo. Das Spiel zwischen Deutschland und Curaçao bewegte sich zu diesem Zeitpunkt auf ein 7:1 zu – eine historische Hypothek für jeden Brasilianer.
Pablo, glühender Anhänger von Palmeiras, zeigte sich als unabhängiger Sachverständiger des Weltfußballs. Er kritisierte Brasiliens Auftritt gegen Marokko und lobte die Qualität der Curaçaoër. Halbzeitstand von 3:1 für Deutschland entwickelte sich ein Gespräch über Vinícius Junior, Musiala und Havertz. Pablo fragte sich, wann Brasilien zuletzt einen Spieler wie Toni Kroos gehabt habe – für ihn der beste Deutsche aller Zeiten, noch vor Beckenbauer.
Die Kolumne endet mit dem 5:1 durch Brown und der Erkenntnis: Mit Brasilianern redet man nicht über Spiele, die 7:1 ausgehen.
Quelle: www.sueddeutsche.de



