In der Nacht des 15. Juni erhellten Lichtblitze der ukrainischen Luftabwehr den Himmel über Kyjiw, während die Stadt unter einer neuen Welle russischer Angriffe litt. Explosionen hallten durch die Hauptstadt, und viele Zivilisten suchten Schutz in unterirdischen Schutzräumen, bis die Gefahr vorüber war.
Der Angriff löste stundenlangen Luftalarm aus, was dazu führte, dass Tausende Menschen in U-Bahn-Stationen und ausgewiesene Schutzräume flohen. Familien drängten sich auf Schlafmatten, während einige provisorische Zelte errichteten und sich auf einen längeren Aufenthalt vorbereiteten. Augenzeugen berichteten von einer angespannten Stimmung und hörten dumpfe Einschläge der Luftabwehr.
Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko und der Leiter der militärischen Stadtverwaltung, Tymur Tkachenko, bestätigten, dass in mehreren Bezirken sowohl direkte Treffer als auch Trümmer von abgeschossenen Raketen Schäden verursachten. Rettungsdienste waren im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, um Schäden zu begutachten und Anwohnern zu helfen. Nach bisherigen Angaben wurden mindestens sechs Menschen verletzt, wobei die Behörden warnten, dass die Zahl steigen könnte.
Die ukrainische Luftwaffe erklärte, ihre Systeme seien ununterbrochen im Einsatz, um anfliegende Geschosse abzufangen. Dies verdeutlicht die Intensität von Russlands Luftangriffen auf die Hauptstadt und andere große Städte.
Quelle: de.euronews.com



