Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigte am Rande des G7-Gipfels an, dass der Flugzeugträger Charles de Gaulle in zwei bis drei Tagen in der Straße von Hormus eingesetzt werden könne – vorausgesetzt, die Einigung zwischen den USA und dem Iran bestätigt sich. Paris sei zudem bereit, Kampfflugzeuge, eine Fregatte und Minensuchboote zur Überwachung zu entsenden, so Macron laut Handelsblatt.
Medienberichten zufolge könnte der Iran nach einer 60-tägigen Übergangsfrist Gebühren für die Durchfahrt durch die Meerenge verlangen. Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete unter Berufung auf iranische Quellen von entsprechenden Plänen. Eine unabhängige Bestätigung gab es zunächst nicht. Sollten solche Gebühren erhoben werden, würde dies gegen internationales Seerecht verstoßen.
Die Bundesregierung pocht auf ein internationales Mandat und eine Bundestagserlaubnis, bevor die Bundeswehr in der Straße von Hormus eingesetzt wird. Der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille betonte die grundsätzliche Bereitschaft zur Sicherung des Schiffsverkehrs im Rahmen einer Friedenslösung, nannte aber keinen Zeitpunkt für ein Mandat. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums verwies darauf, dass zwei Minenjagdboote bereits im östlichen Mittelmeer stationiert und für jede Entwicklung vorbereitet würden.
EuroPulse berichtete am 14. Juni 2026 über Trumps Aufruf zur Zurückhaltung nach israelischen Luftangriffen auf Beirut: Trump ruft nach Israels Luftangriffen auf Beirut zur Zurückhaltung auf.
Quelle: www.handelsblatt.com



