Premierminister Keir Starmer begründete den Schritt am 15. Juni mit den negativen Auswirkungen von Social Media auf Kinder. Die Plattformen machten Kinder unglücklich, begünstigten Mobbing und seien bewusst so gestaltet, dass sie süchtig machten, sagte Starmer. Das Verbot solle Kindern mehr Zeit, Sicherheit und Freiheit zum Erwachsenwerden geben.
Die genaue Liste der betroffenen Dienste steht noch nicht fest. Die Regierung kündigte an, dass alle Plattformen erfasst werden sollen, die der sozialen Interaktion dienen und das Veröffentlichen von Inhalten erlauben. Zu den bereits genannten gehören Facebook, Instagram, TikTok, YouTube, Snapchat und X.
Die Ankündigung stieß auf Kritik. Gegner befürchten, dass Jugendliche die Verbote umgehen und auf anonyme, weniger sichere Angebote ausweichen könnten. Zudem drohe eine digitale Unvorbereitetheit, wenn Heranwachsende erst mit Volljährigkeit mit sozialen Medien in Kontakt kämen.
Quelle: www.bbc.com



