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UFC-Kämpfer verbreitet falsche Verschwörungstheorie über Michelle Obama bei Trump-Event

Bei einer UFC-Veranstaltung im Weißen Haus wiederholte der Schwergewichts-Kämpfer Josh Hokit die falsche Behauptung, die frühere First Lady Michelle Obama sei ein Mann. Der Vorfall überschattete die Feierlichkeiten zu Trumps 80. Geburtstag und zur bevorstehenden 250-Jahr-Feier der USA.

UFC-Kämpfer verbreitet falsche Verschwörungstheorie über Michelle Obama bei Trump-Event
Bild: i.guim.co.uk

Wie The Guardian berichtet, überschattete ein frauenfeindlicher Angriff auf die frühere First Lady Michelle Obama die UFC-Kämpfe im Garten des Weißen Hauses. Unter einer riesigen Stahlkonstruktion namens „Claw“ feierte Präsident Donald Trump seinen 80. Geburtstag und die bevorstehende 250-Jahr-Feier der US-Unabhängigkeit mit dem ersten professionellen Sportevent in der Geschichte des Weißen Hauses.

Der Schwergewichts-Kämpfer Josh Hokit hielt nach seinem Kampf eine wirre Siegerrede, die von Lob für den Präsidenten über Religion bis zur falschen Verschwörungsbehauptung reichte: „Michelle Obama ist ein Mann.“ Der Satz, eine der ältesten und hartnäckigsten Verleumdungen gegen die frühere First Lady, rief bei Teilen des Publikums Jubel und bei anderen Fassungslosigkeit hervor.

Mehrere siegreiche Kämpfer begrüßten Trump nach ihren Kämpfen. Der US-Amerikaner Bo Nickal kletterte nach seinem K.o.-Sieg über den Käfigzaun, um Trump die Hand zu schütteln. Hokits Äußerungen waren nicht der einzige politische Seitenhieb des Abends: Beim Kampf des ehemaligen Bantamgewicht-Champions Sean O’Malley gegen den Aiemann Zahabi entlud sich nationalistische Stimmung. Trump setzte eine weiße „USA“-Kappe auf, während aus Teilen des Publikums „U-S-A!“-Rufe erschallten. Mehrfach riefen Zuschauer „Kanada ist der 51. Bundesstaat!“ – eine Anspielung auf Trumps wiederholte Scherze über eine Annexion des nördlichen Nachbarn.

Parallel dazu versammelten sich Dutzende Menschen vor den Eingangstoren zum Ellipse-Park südlich des Weißen Hauses mit Protestplakaten und Sprechchören. Der republikanische Senator Lindsey Graham begrüßte unterdessen die Nachricht über eine Einigung mit dem Iran, äußerte sich aber skeptisch. Der Deal soll die Öffnung der Straße von Hormus vorsehen.

EuroPulse berichtete am 15. Juni 2026 über Trumps Ankündigung einer Waffenruhe mit dem Iran – viele Fragen blieben offen (zum Artikel).

Quelle: www.theguardian.com