Verbände aus der Bau- und Wohnungswirtschaft befürchten einen erheblichen Rückschlag für den Wohnungsbau. In einem Brandbrief an Kanzler Friedrich Merz (CDU) und weitere Regierungsmitglieder fordern sie, die angekündigten Einsparungen im Bundeshaushalt zu überdenken.
Die Unterzeichner des Schreibens, darunter die IG BAU und der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), warnen, dass die Kürzungen nicht nur zu einer Stagnation führen könnten, sondern die bereits angespannte Lage im Wohnungsbau weiter verschärfen würden. Sie betonen, dass die Einsparungen insbesondere den Neubau betreffen, wo 2027 voraussichtlich 1,4 Milliarden Euro weniger zur Verfügung stehen werden als in diesem Jahr.
Die Verbände argumentieren, dass die Bauwirtschaft anders auf finanzielle Einschnitte reagiere als andere Sektoren. Ein Rückgang der Mittel könnte Investitionen stark bremsen und somit sowohl kurzfristige als auch langfristige negative Auswirkungen auf das Bauen, Sanieren und Wohnen in Deutschland haben.
Quelle: www.welt.de



