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Worpswedes Bürgermeister Schwenke hört nach 25 Jahren auf

Nach 25 Jahren im Amt tritt Worpswedes Bürgermeister Stefan Schwenke bei der Kommunalwahl im September nicht mehr an. Er wünscht sich von seinem Nachfolger vor allem Mut für zeitgenössische Kunst.

Worpswedes Bürgermeister Schwenke hört nach 25 Jahren auf
Bild: images.ndr.de

Nach 25 Jahren im Amt tritt Worpswedes Bürgermeister Stefan Schwenke bei der Kommunalwahl im September nicht mehr an. Er wünscht sich von seinem Nachfolger vor allem Mut für zeitgenössische Kunst.

Stefan Schwenke, seit 2001 Bürgermeister von Worpswede, wird bei der Kommunalwahl am 13. September nicht erneut kandidieren. Der gelernte Kaufmann und Jurist sagte, 25 Jahre seien genug. Schwenke hatte das Amt als unabhängiger Kandidat gewonnen und prägte die Entwicklung des Künstlerdorfs maßgeblich.

Zu seinen größten Erfolgen zählt der Aufbau des Museumsverbunds, der 2005 auf Initiative des niedersächsischen Wissenschaftsministeriums startete. Die zuvor konkurrierenden Stiftungen arbeiten heute zusammen, bieten eine gemeinsame Eintrittskarte an und koordinieren große Ausstellungen – wie die aktuelle zum 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker, die bis zum 1. November in allen großen Häusern läuft. Die Übernachtungszahlen stiegen laut Schwenke von 40.000 auf 60.000 pro Jahr.

Schwenke wünscht sich von seinem Nachfolger, die zeitgenössische Kunst zu fördern und „auch mal ein bisschen was Verrücktes zu wagen“.

Quelle: www.ndr.de