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Merz-Regierung schafft Acht-Stunden-Tag ab – Gesetzentwurf kommt schon im Juni

Die Bundesregierung plant, den klassischen Acht-Stunden-Tag abzuschaffen. Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) kündigte einen Gesetzentwurf für Juni an.

Merz-Regierung schafft Acht-Stunden-Tag ab – Gesetzentwurf kommt schon im Juni
Bild: BR

Die Bundesregierung unter der Leitung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) plant, den traditionellen Acht-Stunden-Tag abzuschaffen. Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) kündigte bei der Regierungsbefragung im Bundestag am 6. Mai 2026 an, dass ein entsprechender Gesetzentwurf bereits im Juni vorgelegt werden soll.

Bas erklärte, dass die Reform eine wöchentliche Arbeitszeitgrenze anstelle der bisherigen täglichen Höchstarbeitszeit einführen soll. Ziel ist es, die Arbeitszeit flexibler zu gestalten, um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. „Es soll ja auch nicht ausbeuterisch werden“, betonte die Ministerin in Berlin.

Die Gewerkschaften haben jedoch bereits Widerstand gegen das Vorhaben angekündigt, das im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD festgelegt wurde. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte bereits zu Jahresbeginn gefordert, die Reform zügig voranzutreiben, damit das Gesetz noch im Jahr 2026 in Kraft treten kann.

Die geplante Neuregelung wird als bedeutender Schritt in der deutschen Arbeitsmarktpolitik angesehen, da sie die Arbeitsbedingungen für Millionen von Arbeitnehmern betreffen könnte. Die genaue Ausgestaltung der Regelungen zur elektronischen Arbeitszeiterfassung wird dabei als entscheidend erachtet.

Mai 2026 über die Ankündigung von Bärbel Bas zur Reform des Arbeitszeitgesetzes.