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Nordrhein-Westfalen plant Verbot für E-Bikes im Wald

Das Radfahren im Wald in Nordrhein-Westfalen soll künftig nur auf Fahrwegen erlaubt sein. Dies sieht ein Gesetzentwurf der Landesregierung vor, wie ein Sprecher des NRW-Landwirtschaftsministeriums mitteilte.

Nordrhein-Westfalen plant Verbot für E-Bikes im Wald
Bild: cdn.prod.www.spiegel.de

Der Gesetzentwurf der nordrhein-westfälischen Landesregierung sieht vor, dass Radfahren im Wald künftig nur auf ausgewiesenen Fahrwegen oder klar gekennzeichneten Trails erlaubt ist. Dies gab ein Sprecher des NRW-Landwirtschaftsministeriums bekannt. Die Zustimmung des jeweiligen Waldbesitzers ist für die Anlage von Trails erforderlich, um den Schutz der Natur zu gewährleisten.

Silke Gorißen (CDU), die Landwirtschaftsministerin, betonte, dass das Radfahren im Wald weiterhin möglich sein soll, jedoch nur unter strengen Auflagen. „Wir erleben, dass Chaoten im Wald Schäden anrichten“, sagte der Ministeriumssprecher und verwies auf die Notwendigkeit, den Waldboden aktiv zu schützen.

Die neuen Regelungen schließen das Fahren mit Motorrädern, Mofas, Pedelecs und E-Scootern im Wald aus. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss mit erhöhten Bußgeldern und Betretungsverboten rechnen. Der Deutsche Mountainbike (DIMB) kritisierte die geplanten Änderungen, da sie das zulässige Radfahren im Wald erheblich einschränken würden.

Die geplanten Maßnahmen zielen darauf ab, die Natur zu schützen und die Freizeitnutzung im Wald nachhaltig zu gestalten. Der Wald soll auch in Zukunft als Erholungsort für alle zugänglich bleiben, jedoch nur auf den genehmigten Wegen.