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Flensburger Händler wegen Volksverhetzung verurteilt

Ein Ladeninhaber in Flensburg hatte in seinem Schaufenster ein Schild mit Hausverbot für Juden ausgehängt. Das Amtsgericht Flensburg verurteilte ihn nun wegen Volksverhetzung zu einer Bewährungsstrafe, wie die Tagesschau berichtet.

Flensburger Händler wegen Volksverhetzung verurteilt
Bild: images.ndr.de

Ein Ladeninhaber in Flensburg hatte in seinem Schaufenster ein Schild mit Hausverbot für Juden ausgehängt. Das Amtsgericht Flensburg verurteilte ihn nun wegen Volksverhetzung zu einer Bewährungsstrafe, wie die Tagesschau berichtet.

Das Amtsgericht Flensburg sprach das Urteil am Dienstag. Der Mann hatte den Aushang in seinem Schaufenster angebracht, auf dem er Juden das Betreten seines Ladens verbot. Die Staatsanwaltschaft hatte Anklage wegen Volksverhetzung erhoben.

Das Gericht verhängte eine Bewährungsstrafe, deren Höhe nicht genannt wurde. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig – der Verurteilte kann Berufung einlegen. Der Fall hatte in Flensburg und darüber hinaus für Empörung gesorgt.

Quelle: Tagesschau