Die Route R-280 „Noworossija“ verläuft von Rostow am Don über das besetzte Mariupol und Melitopol entlang der Asowschen Küste zur Krim. Sie gilt als zentrale Versorgungsader für die russischen Besatzungstruppen. Ukrainische Einheiten bezeichnen die Strecke als „Todesstraße“ und greifen regelmäßig Konvois, Brücken und Bahnverbindungen an.
Ein ukrainisches Sturmregiment erklärte laut Kyivpost: „Wir sehen alle Bewegungen und kontrollieren die Reparaturbemühungen des Feindes vollständig. Wir sind bereit, jederzeit unsere Langstreckenanpassungen vorzunehmen.“ Seit Ende Mai ist die Straße für den zivilen Verkehr weitgehend gesperrt. Beobachter melden zunehmend zerstörte Lastwagen entlang der Strecke.
Die Angriffe sind Teil der ukrainischen „Mittelschlag-Strategie“, die darauf abzielt, die russische Logistik tief hinter der Front zu stören und besetzte Gebiete zu isolieren. Nach Angaben ukrainischer Drohnenbetreiber wurden in den vergangenen Monaten Dutzende russische Militärfahrzeuge, darunter Treibstoff- und Munitionskonvois, zerstört.
Analysten zufolge schränken die wiederholten Angriffe die militärische Beweglichkeit Russlands zunehmend ein. Die Kämpfe um die Nachschubwege zur Krim dauern an.
Quelle: www.kyivpost.com



