Nach einem Feuer in einem Umspannwerk waren in Reutlingen zwischenzeitlich rund 40.000 Menschen ohne Strom. Anfang des Jahres traf es in Berlin 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen – sie verloren nicht nur Strom, sondern auch Heizung, Internet und Mobilfunk. Solche Ereignisse rücken die Frage nach der Krisenvorsorge in den Fokus.
Innenminister Alexander Dobrindt stellte im Mai den Pakt für Bevölkerungsschutz vor, um Deutschland besser für Krisen, Katastrophen und Konflikte zu rüsten. Geplant sind unter anderem Spezialfahrzeuge, Tausende Feldbetten und eine medizinische Taskforce. Hilfsorganisationen proben bereits mit Hunderten Teilnehmern den Ernstfall. Landkreis verschickt Broschüren mit dem Titel: Was tun im Krisenfall?
Die Zeit zitiert Experten, die zu einem kleinen Vorrat raten: Er reiche nicht für die Apokalypse, aber für Stromausfälle, Hochwasser oder andere Krisen. Jeder sollte etwas Wasser und ein paar Dosen lagern – das sei der erste Schritt zur Eigenvorsorge.
Quelle: www.zeit.de



