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Hisbollah beschießt Israels Norden mit Sprengstoff-Drohnen

Die libanesische Hisbollah hat Israels Norden mit Sprengstoff-Drohnen angegriffen. Finanzminister Bezalel Smotrich fordert eine härtere Reaktion.

Hisbollah beschießt Israels Norden mit Sprengstoff-Drohnen
Bild: tagesspiegel.de

Die Hisbollah hat nach Angaben des israelischen Militärs erneut den Norden Israels mit Sprengstoff-Drohnen angegriffen. Es gab zwei Einschläge auf israelischem Gebiet nahe der Grenze zum Libanon, jedoch wurden keine Verletzten gemeldet. In mehreren Orten an der Nordgrenze heulten zuvor die Warnsirenen, was auf die drohende Gefahr hinwies.

Finanzminister Bezalel Smotrich äußerte sich auf der Plattform X zu dem Vorfall und bezeichnete den Angriff als Test der sogenannten „Dahija-Doktrin“, die von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu formuliert wurde. Diese Doktrin bezieht sich auf die Vororte Beiruts, die als Hochburg der proiranischen Hisbollah gelten und in denen viele Zivilisten leben.

Vor einer Woche hatte Israel die Vororte Beiruts als Reaktion auf Raketenfeuer der Hisbollah auf den Norden des Landes angegriffen. Diese militärischen Aktionen führten zu einer Eskalation, bei der der Iran mit Raketenangriffen auf Israels Norden reagierte. Smotrich forderte von Netanjahu, „noch heute“ Gebäude in Dahija zu zerstören, um das Versprechen an die Bewohner des Nordens auf Sicherheit einzuhalten.

Der Iran, der mit der Hisbollah verbündet ist, strebt im Rahmen eines Abkommens mit den USA eine Waffenruhe im Libanon an. Israel hingegen lehnt eine Verbindung der beiden Fronten strikt ab und verfolgt das Ziel, die Hisbollah zu zerstören und eine Friedensregelung mit der libanesischen Regierung zu erreichen.

EuroPulse berichtete am 13. Juni 2026 über Israels Luftangriffe auf die Hisbollah im Libanon und die Verlängerung der Waffenruhe, hier nachzulesen.

Quelle: www.tagesspiegel.de