Wie die ukrainische Partisanengruppe „Atesch“ mitteilt, arbeiten die Stabsstrukturen der russischen Schwarzmeerflotte an Plänen, die verbliebenen Führungseinheiten aus dem besetzten Sewastopol nach Noworossijsk zu verlegen. Die Gruppe führt den Schritt auf die zunehmenden ukrainischen Angriffe auf die Krim zurück, insbesondere nach dem Schlag auf das Hauptquartier der Fliegerkräfte der Schwarzmeerflotte am 27. Mai.
Nach Angaben von Informanten aus dem Militärbereich kümmern sich bereits einige Offiziere eigenständig um praktische Umzugsfragen: Sie bringen ihre Familien in Sicherheit, verkaufen Immobilien, die sie nicht mitnehmen können, und richten sich am neuen Standort in Noworossijsk ein. Die Stimmung in der Führung der Flotte sei gedrückt, so „Atesch“ – wer die Lage realistisch einschätze, wolle keine Zeit verlieren.
Die Partisanen bewerten die Verlegung als logische Konsequenz des systematischen Drucks auf die Flotteninfrastruktur auf der Krim. Der Unterhalt von Stabsstrukturen auf der Halbinsel werde für die Besatzer zunehmend teurer und riskanter. „Nach der Entwicklung der Lage zu urteilen, könnten die kommenden Monate für die Besatzungstruppen auf der Krim die schwersten seit Kriegsbeginn werden“, so die Gruppe.
Quelle: www.pravda.com.ua



