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Russland tarnt Treibstoff-LKW als Milchtransporter für Krim-Nachschub

Die ukrainische Marine hat aufgedeckt, dass Russlands Militär Treibstoff-LKW als zivile Fahrzeuge tarnt, um den Nachschub zur besetzten Krim aufrechtzuerhalten. Wie die Kyiv Post berichtet, sind die alternativen Fährverbindungen schwer beschädigt und die Krim-Brücke für Tanklastzüge gesperrt.

Russland tarnt Treibstoff-LKW als Milchtransporter für Krim-Nachschub
Bild: static.kyivpost.com

Der Sprecher der ukrainischen Marine, Dmytro Pletenchuk, erklärte in einem nationalen Telethon, dass die systematische Unterbrechungskampagne der Ukraine die russische Logistik zur besetzten Krim schwer getroffen hat. Die Krim-Brücke ist für Treibstofftanker gesperrt, und die alternativen Fährverbindungen sind durch ukrainische Raketenangriffe strukturell beschädigt und nicht nutzbar.

Pletenchuk zufolge baut das russische Militär inzwischen falsche Aufbauten auf Treibstoff-LKW, um sie als zivile Fahrzeuge zu tarnen – etwa als Milch- oder Lebensmitteltransporter. So sollen die Konvois auf dem Landweg durch die besetzten Gebiete Cherson und Saporischschja unerkannt bleiben. „Wir haben Informationen, dass sie Fahrzeuge für den Transport von Lebensmitteln – zum Beispiel Milchtankwagen – nutzen, um Treibstoff zu bewegen“, sagte Pletenchuk.

Trotz der Erfolge warnte die ukrainische Marine, dass die russische Militärmaschinerie noch nicht zum Stillstand gekommen sei. Die hoch entwickelte, mehrschichtige Militärinfrastruktur auf der Krim verfüge weiterhin über ausreichende strategische Reserven für unmittelbare Operationen.

Quelle: www.kyivpost.com