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Trudeau im Shitstorm: Boyfriend-Pflicht statt Kanada-Spiel

Ex-Premierminister Justin Trudeau ist in die Kritik geraten, weil er das WM-Spiel seiner Katy Perry in Los Angeles besuchte, statt die kanadische Nationalmannschaft in Toronto anzufeuern. Wie der Spiegel berichtet, rechtfertigte Trudeau sein Fernbleiben mit „Boyfriend-Pflichten“.

Trudeau im Shitstorm: Boyfriend-Pflicht statt Kanada-Spiel
Bild: cdn.prod.www.spiegel.de

Der ehemalige kanadische Premierminister Justin Trudeau hat sich mit seiner Entscheidung, am Freitag nach Los Angeles zu reisen, den Unmut vieler Landsleute zugezogen. Statt die kanadische Nationalmannschaft in Toronto gegen Bosnien-Herzegowina (1:1) zu unterstützen, wohnte er im SoFi Stadium dem Spiel der USA gegen Paraguay (4:1) bei – an der Seite seiner Partnerin, Popstar Katy Perry, die dort einen Eröffnungsauftritt hatte.

In den sozialen Netzwerken wurde Trudeau scharf kritisiert. Ein X-Nutzer aus Toronto nannte die Entscheidung „einen Schlag ins Gesicht dieses Landes. Geschmacklos ist noch milde ausgedrückt“. Andere bezeichneten ihn als „Verräter“ und „Betrüger“. Es gab aber auch mildernde Stimmen, die darauf hinwiesen, dass Trudeau als Privatmann gereist sei.

Am frühen Sonntagmorgen rechtfertigte sich Trudeau auf X: „Manchmal rufen die Pflichten eines unterstützenden Freundes. Aber ihr wisst ja, wem ich den Pokal gönne“, schrieb er und fügte ein kanadisches Flaggen-Emoji hinzu. Kameras hatten Perry und Trudeau beim Bier trinken und Küssen auf der Tribüne gezeigt.

Quelle: www.spiegel.de