Die Ankündigung einer Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran kam am Sonntag – pünktlich zum 80. Geburtstag von US-Präsident Donald Trump. Auf seinem Truth Social schrieb Trump, die Straße von Hormus werde wieder für die kommerzielle Schifffahrt geöffnet und die US-Marineblockade aufgehoben. „Lasst das Öl fließen!“, rief er aus. Bereits am Montag fielen die Ölpreise.
Trump bezeichnete die Einigung als „großen Deal“, der dem gesamten Nahen Osten Frieden und Sicherheit bringen werde. Solche Übertreibungen sind für ihn nicht neu – bereits die Waffenruhe im Gazastreifen im vergangenen Jahr hatte er als „Frieden für alle Zeiten“ gefeiert, obwohl die Realität weit hinter den Worten zurückblieb. Bei risikoreichen diplomatischen Abkommen hängt der Erfolg oft von den Details ab – und genau daran mangelt es diesmal.
US-Vizepräsident J.D. Vance sagte am Sonntagabend im Fox News, die Vereinbarung solle verhindern, dass der Iran Atomwaffen besitze, und die USA könnten die Einhaltung überprüfen. Allerdings bleiben zentrale Fragen offen – etwa zu den Grenzen der Urananreicherung und zum Umgang mit den bereits vorhandenen Beständen an hochangereichertem Uran.
Quelle: www.bbc.com



