Die Deutsche Bundesbank hat in ihrer Studie „Zahlungsverhalten in Deutschland 2023“ ermittelt, dass Bargeld bei nur noch der Hälfte aller Transaktionen zum Einsatz kam. Kartenzahlungen machten gut 40 Prozent aus, sechs Prozent entfielen auf Smartphone oder Smartwatch. Damit hat das bargeldlose Bezahlen erstmals die Nase vorn.
Die Studie gilt als aktuellste Erhebung zum Zahlungsverhalten der Deutschen. Autorin Ursula Mayer von der Bundesbank wertete dafür tausende Transaktionen aus. Im stationären Handel bleibt Bargeld zwar noch die häufigste Einzelmethode, doch die Summe aller bargeldlosen Zahlungen übersteigt erstmals die Barzahlungen.
Immer mehr Geschäfte, vor allem in touristischen Innenstadtlagen, setzen auf reine Kartenzahlung. Rechtlich ist das zulässig, solange die Einschränkung deutlich sichtbar am Eingang ausgehängt wird. Die Girocard, die bei den meisten Girokonten in Deutschland inbegriffen ist, bleibt das verbreitetste Kartenzahlmittel. Bei Beträgen unter 50 Euro ist meist keine PIN nötig.
Quelle: Tagesschau



