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Münchner OB Krause fordert Werkswohnungen von Großkonzernen

Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) fordert internationale Großkonzerne auf, sich am Wohnungsbau zu beteiligen – insbesondere durch Werkswohnungen. Das berichtet die München.

Münchner OB Krause fordert Werkswohnungen von Großkonzernen
Bild: abendzeitung-muenchen.de

Krause sagte der „Augsburger Allgemeinen“, die Internationalität sei eine Bereicherung für die Stadt. Die stärkste wirtschaftliche Entwicklung finde derzeit im IT-Bereich statt. Unternehmen, die sich in der Region ansiedelten, hätten eine Verantwortung, die viele etwa in der Stadtgestaltung bereits übernähmen. „Aber ich sehe sie auch in der Pflicht beim Werkswohnungsbau“, so der Grünen-Politiker.

In München fehlen aktuell mehrere Tausend Wohnungen, die Mieten sind teilweise extrem hoch. Kritiker sehen den Zuzug von Spitzenverdienern als zusätzliche Belastung für den angespannten Markt. Zuletzt hatte Google angekündigt, seine Präsenz in München auszubauen.

Bayerns Bauminister Christian Bernreiter (CSU) unterstützt Krauses Vorstoß. Die Schaffung von Wohnraum sei ein Zusammenspiel von privaten, staatlichen und kommunalen Maßnahmen, sagte Bernreiter. Wenn Unternehmen Wohnraum schafften, um im Wettbewerb um Fachkräfte attraktiver zu werden, sei das nur zu begrüßen.

Quelle: Stadt München