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Stromausfälle und Benzinverbot: Krise im besetzten Krim

Im von Russland besetzten Krim werden wegen Strommangels Abschaltpläne eingeführt. Tankstellen dürfen zudem kein Benzin mehr an normale Bürger und Unternehmen verkaufen.

Stromausfälle und Benzinverbot: Krise im besetzten Krim
Bild: ichef.bbci.co.uk

Die sogenannte Besatzungsverwaltung der Krim hat angekündigt, zeitliche Begrenzungen der Stromversorgung einzuführen. Die Pläne sollen auf den offiziellen Seiten der Gemeinden und des Energieunternehmens „Krymenergoinform“ veröffentlicht werden. Grund seien Schäden an den Stromnetzen, die bereits am Sonntag zu teilweisen Abschaltungen in mehreren Energiebezirken geführt hätten.

Parallel dazu verschärft sich die Treibstoffkrise. Der von Russland eingesetzte Gouverneur Sergej Aksjonow erklärte, dass Tankstellen nur noch staatliche Einrichtungen beliefern dürften, die für das „Funktionieren und die Sicherheit“ der Krim zuständig seien. Zuvor war Benzin bereits nur noch kontingentiert ausgegeben worden. Die ukrainischen Streitkräfte hatten zuvor Nachschubwege auf die besetzte Halbinsel unterbrochen.

Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die jüngsten ukrainischen Angriffe auf militärische Ziele auf der Krim und im russischen Grenzgebiet als „gerechte Antwort auf Russlands brutale Attacken“. Die russische Seite meldete den Abschuss von 239 ukrainischen Drohnen in einer Nacht. Die Krise auf der Krim gilt als die schwerste seit der illegalen Annexion 2014.

Quelle: www.bbc.com