Die Gespräche fanden in einer nach offiziellen Angaben „positiven und konstruktiven Atmosphäre“ statt. Die Delegationen einigten sich unter anderem auf die Einrichtung eines Mechanismus für weitere technische Verhandlungen sowie auf die Schaffung eines hochrangigen Ausschusses, der die Umsetzung des sogenannten Islamabad-Memorandums überwachen soll.
Die Unterhändler vereinbarten zudem einen Fahrplan, der innerhalb der nächsten 60 Tage zu einer endgültigen Einigung führen soll. Ein separater Kommunikationskanal soll Zwischenfälle in der Straße von Hormus verhindern und die sichere Durchfahrt von Handelsschiffen gewährleisten. Auch die Einrichtung eines Koordinierungszentrums zur Konfliktlösung, insbesondere für eine Waffenruhe im Libanon, wurde beschlossen.
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärte, die Sanktionen gegen iranisches Öl seien aufgehoben und ein Teil der im Ausland eingefrorenen iranischen Vermögenswerte freigegeben worden. Konkrete Details zu den Vermögenswerten oder einem von ihm angekündigten „umfassenden Wiederaufbau- und Entwicklungsplan für den Iran“ nannte er nicht. Araghtschi bezeichnete den Mechanismus zur Lösung der Lage im Libanon als „erste echte Bewährungsprobe“.
Quelle: 24tv.ua



