Wie ukrainische Medien berichten, handelt es sich bei dem Beschuldigten um den Direktor einer Baufirma, die im Auftrag der Gemeinde die Kläranlagen in der Stadt Walky modernisierte. Die Firma erhielt dafür über 14,5 Millionen Hrywnja und kaufte davon hochwertige Geräte wie Bioscheiben, Pumpen, Dosierstationen und Schneckenrechen.
Zu Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine organisierte der Deputierte unter dem Vorwand drohender Beschüsse die „Evakuierung“ der Geräte in westliche Regionen. Offiziell wurde ein Verwahrungsvertrag geschlossen, doch die Ausrüstung wurde auf das Grundstück einer Verwandten des Politikers im Bezirk Bohoduchiw gebracht.
Als die kommunale Betreibergesellschaft 2024 die Rückgabe forderte, behauptete der Deputierte, das Equipment sei „infolge der bewaffneten Aggression Russlands zerstört“ worden. Die Ermittler werfen ihm Veruntreuung und Unterschlagung in besonders großem Umfang vor.
Quelle: 24tv.ua



