Die Stadt Frankfurt am Main hat ihr Budget für den sozialen Wohnungsbau auf 211 Millionen Euro erhöht, was einen Rekord darstellt. Mit diesen Mitteln soll der Schwund an preisgünstigen Wohnungen gestoppt werden. Planungsdezernent Marcus Gwechenberger (SPD) unterzeichnete kürzlich zwei Förderbescheide für das Neubaugebiet Hilgenfeld am Frankfurter Berg, wo 40 Prozent der 860 geplanten Wohnungen gefördert werden sollen.
Im ersten Bauabschnitt werden 71 Wohnungen in fünf Mehrfamilienhäusern errichtet, von denen 29 zu vergünstigten Mieten angeboten werden. Die Stadt gewährt dafür rund sieben Millionen Euro an Zuschüssen und 4,7 Millionen Euro an zinsvergünstigten Darlehen. Zusätzlich kommen eine Million Euro Zuschuss und 2,2 Millionen Euro Darlehen vom Land Hessen.
Gwechenberger äußerte sich optimistisch, dass die Wohnungsunternehmen beim sozialen Wohnungsbau aktiver werden. Im vergangenen Jahr wurden nur 205 neue Sozialwohnungen bewilligt, da die Förderkonditionen überarbeitet werden mussten. In diesem Jahr rechnet das Stadtplanungsamt mit mehr als 1000 bewilligten Förderanträgen.
Die Stadt hat zudem Maßnahmen ergriffen, um die Belegungsbindung für Sozialwohnungen zu verlängern und so den weiteren Verlust an gefördertem Wohnraum zu bremsen. Dennoch bleibt der Bedarf an Sozialwohnungen hoch, da rund 7500 bedürftige Haushalte in Frankfurt auf der Suche nach einer Wohnung sind.
Quelle: www.faz.net



