Die beiden Deutschen wurden in Thüringen gefasst. Die Karlsruher Behörde wirft ihnen versuchten Mord, versuchte Brandstiftung mit Todesfolge und versuchte schwere Brandstiftung in Mittäterschaft vor. Beide befinden sich in Untersuchungshaft.
Die Festnahmen erfolgten am Mittwoch und Donnerstag im Landkreis Altenburger Land und in Gera. Beamte des Bundeskriminalamts und Thüringer Polizeikräfte waren daran beteiligt. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs setzte die Haftbefehle in Vollzug.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, Anfang Januar 2025 versucht zu haben, eine bewohnte Asylbewerberunterkunft in Schmölln in Brand zu setzen. Die Gruppe schlug ein Fenster ein und versuchte, mit einer Feuerwerksbatterie entzündete Pyrotechnik in das Gebäude zu schießen. Ein Feuer brach jedoch nicht aus.
Die „Letzte Verteidigungswelle“ steht seit längerem im Visier der Bundesanwaltschaft. Bereits im Mai 2025 wurden fünf mutmaßliche Anhänger festgenommen, drei weitere saßen schon in Untersuchungshaft. Alle acht stehen inzwischen vor dem Oberlandesgericht Hamburg. Mitte März gab es eine bundesweite Razzia gegen die Gruppe.
Quelle: www.faz.net



