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Venezuela: Zahl der Erdbeben-Toten steigt auf 1430

Nach zwei schweren Erdbeben in Venezuela ist die offizielle Zahl der Todesopfer auf 1430 gestiegen, wie die BBC unter Berufung auf Behördenangaben berichtet. Mehr als 3000 Menschen wurden verletzt.

Venezuela: Zahl der Erdbeben-Toten steigt auf 1430
Bild: ichef.bbci.co.uk

Die Rettungsarbeiten in Venezuela laufen auf Hochtouren, nachdem zwei schwere Erdbeben weite Teile des Landes verwüstet haben. Besonders betroffen ist die Küstenregion La Guaira, wo Hunderte Gebäude einstürzten.

Angehörige graben mit bloßen Händen in den Trümmern, um ihre vermissten Familienmitglieder zu finden. Andreyna Valerio sucht ihren zweijährigen Sohn Santiago und ihren Partner Ramses Mendoza, die unter den Ruinen ihres Hauses eingeschlossen sind. „Ich glaube, mein Sohn lebt“, sagte sie. Auch andere Kinder, darunter ein neunjähriger Junge und ein dreijähriges Mädchen, werden vermisst.

Rettungsteams aus El Salvador und Spanien trafen am Samstag ein, konnten aber zunächst nicht in die eingestürzten Gebäude vordringen. Die venezolanische Interimspräsidentin Delcy Rodríguez kündigte an, dass Teams aus zehn Ländern erwartet werden. Die Stromversorgung in der Region sei zu 60 Prozent wiederhergestellt. Jorge Rodríguez, Präsident der Nationalversammlung, bezeichnete die Beben als „die größte Katastrophe, die das Land seit 123 Jahren heimgesucht hat“.

Quelle: www.bbc.com