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S21: Sperrung der Nord-Süd-S-Bahn in Berlin

Wegen des Baus der neuen S-Bahn-Linie S21 müssen Fahrgäste in Berlin mit einer rund 2,5-jährigen Sperrung der Nord-Süd-Strecke zwischen Hauptbahnhof und Potsdamer Platz rechnen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, über die der Tagesspiegel berichtet.

S21: Sperrung der Nord-Süd-S-Bahn in Berlin
Bild: tagesspiegel.de

Der zweite Bauabschnitt der S21 führt vom Hauptbahnhof zum Potsdamer Platz und soll bis 2036 fertiggestellt werden. Die Trasse verläuft unterirdisch durch den Tiergarten, westlich und östlich am Reichstagsgebäude vorbei. Südlich des Brandenburger Tors mündet sie in einen bestehenden Tunnel aus den späten 1930er Jahren, der derzeit als Abstellanlage dient und teilweise neu gebaut werden muss.

Die Sperrung betrifft den Abschnitt zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz. Wann genau sie beginnt, ist noch offen, da das Planfeststellungsverfahren noch läuft. Die Grünen im Bundestag bemängeln zudem, dass unklar sei, ob die Züge zwischen Nordbahnhof und Brandenburger Tor während der Bauzeit fahren können – es fehlten die nötigen Weichen.

Bettina Jarasch, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, erklärte: „Die neue S21-Strecke schließt eine Lücke im Netz und macht dadurch die Öffis attraktiver. Aber die Deutsche Bahn muss mehr dafür tun, dass die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich bleiben.“ Der erste Bauabschnitt von Gesundbrunnen zum Hauptbahnhof war erst vor wenigen Wochen mit jahrelanger Verzögerung in Betrieb gegangen.

Quelle: www.tagesspiegel.de