Die Mango-Koalition aus Grünen, SPD, Volt und Linke hat ihre ersten Personalentscheidungen getroffen. Vier Referentenposten im Münchner Stadtrat werden neu besetzt. Die Bilanz fällt gemischt aus, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.
Einzig die Nominierung von Alexander Dietrich (CSU) für einen Referentenposten überzeugt. Der CSU-Mann gilt als fachlich ausgewiesen und parteiübergreifend anerkannt. Die anderen drei Kandidaten hingegen zeigen, wo die Schwächen der Koalition liegen.
Die Politik einer Regierung sei nur so gut wie ihr Personal, heißt es in dem Kommentar. Mit Spannung war daher auf die ersten Entscheidungen der neuen Koalition und des neuen Oberbürgermeisters Dominik Krause (Grüne) gewartet worden. Nun stehen die Namen der vier Referentinnen und Referenten fest, die im Juli gewählt werden sollen.
Der Kommentar kritisiert, dass die Koalition bei ihren ersten Entscheidungen mit einem politischen Grundsatz breche. Statt auf Kompetenz und Erfahrung zu setzen, würden Posten nach Koalitionsarithmetik vergeben. Das schwäche das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der neuen Stadtregierung.
Quelle: www.sueddeutsche.de



