Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Arbeitslosen um 22.000. Die Nachfrage nach Arbeitskräften stabilisierte sich laut Bundesagentur auf niedrigem Niveau: 648.000 offene Stellen waren gemeldet, 16.000 mehr als vor einem Jahr.
„Am Arbeitsmarkt ist kaum Veränderung zu sehen. Die Arbeitslosigkeit sinkt nur wenig und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung setzt ihre leichte Abwärtstendenz fort“, sagte Vorstandsvorsitzende Andrea Nahles. Arbeitslosengeld bezogen im Juni rund 1,052 Millionen Menschen – 90.000 mehr als ein Jahr zuvor.
Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldempfänger sank im Jahresvergleich um 104.000 auf 3,804 Millionen. Insgesamt waren 7,0 Prozent der Menschen im erwerbsfähigen Alter auf Hilfe angewiesen. Arbeitsmarktforscher sehen den demografischen Wandel als zunehmendes Problem: Beschäftigte der Babyboomer-Jahrgänge gehen in Rente, während zu wenig Nachwuchs nachkommt.
Quelle: www.faz.net



