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Belgiens Trainer Rudi Garcia erklärt sich nach WM-Sieg über Senegal

Rudi Garcia, Trainer der belgischen Nationalmannschaft, hat sich nach dem 3:2-Sieg über Senegal zu Rassismusvorwürfen geäußert. Dies geschah einen Tag nach dem WM-Spiel in Seattle.

Belgiens Trainer Rudi Garcia erklärt sich nach WM-Sieg über Senegal
Bild: tagesspiegel.de

Nach dem packenden 3:2-Erfolg über Senegal hat Belgiens Trainer Rudi Garcia sich gegen Rassismusvorwürfe verteidigt. In seiner Aussage nach dem Spiel, die von einigen als rassistisch wahrgenommen wurde, erklärte er: „Wir kennen solche Mannschaften: Gegen Ende des Spiels verlieren sie ihre taktische Struktur.“ Diese Bemerkung führte zu Kritik an Garcia.

Garcia, 62 Jahre alt, stellte klar, dass seine Kommentare keinesfalls auf afrikanische Mannschaften abzielten. Er betonte, dass sie ebenso gut auf asiatische, südamerikanische oder europäische Teams zutreffen könnten, die mit solch einem Druck nicht vertraut sind. Belgien hatte das Spiel gedreht, nachdem sie zunächst 0:2 zurücklagen, und in der Verlängerung erzielte Kapitän Youri Tielemans in der 125. Minute per Foulelfmeter das entscheidende Tor.

„Als weniger erfahrener Trainer habe ich selbst schmerzlich erfahren müssen, dass es kontraproduktiv ist, das Spiel zu unterbrechen, um ein Ergebnis um jeden Preis zu verteidigen“, fügte Garcia hinzu. Sein Kollege Pape Thiaw, der ebenfalls auf Garcias Aussage angesprochen wurde, äußerte, dass er diese Ansicht nicht teile.

Quelle: www.tagesspiegel.de