Die spanische Nationalmannschaft ließ sich von der defensiven Taktik der Österreicher nicht beeindrucken und gewann das Sechzehntelfinale in Los Angeles klar mit 3:0. Österreich hatte versucht, dem Favoriten die Spielfreude zu nehmen, doch Spanien vertraute seiner eigenen Taktik: die eigenen Stärken herausarbeiten, sodass es egal ist, ob der Gegner passt oder nicht. Er wird halt passend gemacht.
Den ersten Treffer erzielte Mikel Oyarzabal in der 36. Minute nach einer Kombination über Alex Baena und Marc Cucurella. Baena zog mit einem Laufweg mehrere Österreicher aus der Position, Cucurella legte quer und Oyarzabal traf. Nach der Pause erhöhte Pedro Porro per Kopf auf 2:0 (66. Minute), erneut nach Vorarbeit von Baena und Cucurella. Den Schlusspunkt setzte Oyarzabal mit seinem zweiten Tor zum 3:0-Endstand.
Österreichs Trainer Ralf Rangnick hatte vor der Partie gesagt: „Das Österreich, das man sehen könnte, gab’s noch nicht zu sehen.“ Nach dem Rückstand brachte er Marko Arnautovic und Sasa Kalajdzic, doch die Umstellung brachte keine Wende. Spanien kontrollierte das Spiel fortan und feierte unter „Olé“-Rufen des Publikums den Einzug ins Achtelfinale.
Quelle: www.sueddeutsche.de



