Der 63-jährige Schauspieler, bekannt aus Serien wie „Akte X“ und „Californication“, zeigte sich bescheiden: „Am Ende zählt nur der Enthusiasmus, das tun zu dürfen, was du wirklich liebst“, sagte Duchovny. Sein Film „See you when I see you“ startete und beendete das Festival.
Bereits am Vortag hatte ein Werkstattgespräch an der Hochschule für Fernsehen und Film Einblicke in die harte Realität der Filmbranche gegeben. Schauspielerin und Produzentin Lena Decker berichtete, wie sie mit 55.000 Euro Startkapital und 44 Drehtagen ihren Film „So happy it hurts“ realisierte – unter anderem auf Bali, wo sie mangels Drehgenehmigung auf Schmiergeld zurückgriff.
Produzent Michael Kalb rechnete vor, dass bei einer BR-„Lebenslinie“ für den Produzenten 20.000 Euro brutto übrig blieben, bei einer großen Dokumentation mit 300.000 Euro Gesamtkosten 45.000 Euro – verteilt auf drei Jahre kaum zum Leben. Dennoch zeigte er sich dankbar für die Verlässlichkeit der öffentlich-rechtlichen Sender: „Von den Streamern wird man meistens geghostet.“
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