Die britische Regierung hat sich in die Diskussion um die geplante Vorverlegung des WM-Achtelfinals zwischen England und Mexiko eingeschaltet. Zwei Tage vor dem Duell in Mexiko-Stadt hatte es geheißen, die Partie solle wegen Gewittergefahr um sechs Stunden auf 12 Uhr Ortszeit vorverlegt werden. Premierminister Sir Keir Starmer erklärte laut der Nachrichtenagentur PA: „Wir mussten mit der FA kämpfen, um den ursprünglichen Anpfiff wieder durchzusetzen, was eigentlich nicht naheliegend war.“
Die Vorverlegung fand letztlich nicht statt. Berichten zufolge hatte sich auch der mexikanische Verband gegen eine Verschiebung ausgesprochen. Allerdings gab es mehrere Stunden lang keine Klarheit. Das denkwürdige Spiel endete mit einem dramatischen 3:2-Sieg Englands in Unterzahl. Wegen eines Gewitters, das am Nachmittag begann und länger andauerte, wurde die Partie erst eine Stunde später angepfiffen.
Quelle: www.tagesspiegel.de



