Der IWF erwartet für die Eurozone zwischen 2027 und 2031 ein durchschnittliches Jahreswachstum von 1,2 Prozent. Die gesamte Europäische Union kommt auf 1,4 Prozent. Zum Vergleich: Die Weltwirtschaft soll im selben Zeitraum um rund 3,2 Prozent pro Jahr zulegen.
An der Spitze der Wachstumsrangliste steht Malta mit fast 4 Prozent jährlich. Es folgen Kosovo mit rund 4 Prozent, die Ukraine mit 3,8 Prozent, Serbien mit 3,52 Prozent und Moldau mit 3,5 Prozent. Die Prognosen basieren auf dem aktuellen World Economic Outlook des IWF.
Für die Ukraine geht der Fonds in seinem Basisszenario von einem Abflauen der Kämpfe und einem einsetzenden Wiederaufbau aus. Das geschätzte Wiederaufbauvolumen beziffert die Weltbank auf knapp 600 Milliarden Dollar. Im Risikoszenario mit anhaltendem Krieg läge das Wachstum 2027 nur bei einem Prozent.
Quelle: de.euronews.com



