Der unter liberianischer Flagge fahrende Gas Lisbon war auf dem Weg vom ägyptischen Alexandria zum ukrainischen Reni, als er am 21. Juli nahe der rumänischen Küste getroffen wurde. Rumänische Rettungskräfte evakuierten die gesamte Besatzung, mehrere Seeleute wurden verletzt. Der rumänische Präsident bestätigte den Vorfall.
Sybiha bezeichnete den Angriff als „weiteres Beispiel russischen Terrors“. Der Angriff habe die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer gefährdet und gezeigt, dass der Kreml weder das internationale Seerecht noch das Leben von Zivilisten respektiere. Der Minister dankte Rumänien für die schnelle Rettungsaktion und die Solidarität mit der Ukraine.
Erst zwei Tage zuvor, am 19. Juli, hatte Russland ein weiteres ziviles Schiff vor Odessa angegriffen: Bei dem Angriff auf den Golden Leo kamen zehn Menschen ums Leben. Sybiha forderte eine Reaktion, die dem Ausmaß der Bedrohung entspreche: verstärkte Sanktionen, mehr Druck auf Russland und vollständige Rechenschaft für jeden Aggressionsakt.
Quelle: www.pravda.com.ua



