Quelle: Ukrinform
Außenminister Andrij Sybiha erklärte laut Ukrinform unter Berufung auf das Außenministerium: „Russland hält die weltweite Ernährungssicherheit als Geisel. Allein in den letzten Tagen hat Russland mindestens drei zivile Frachtschiffe angegriffen. Dutzende Besatzungsmitglieder sind dabei ums Leben gekommen oder wurden verletzt.“
Heute habe dem Minister zufolge kein einziges Schiff den ukrainischen Seeweg im Schwarzen Meer passiert – und das mitten in der Erntezeit. Das sei ein bewusster Akt des wirtschaftlichen und humanitären Terrors.
Genau wie der Iran die Energierouten in der Straße von Hormus angegriffen habe, greife Russland jetzt die globalen Lebensmittelmärkte im Schwarzen Meer an. Wenn dieser Terror anhalte, könnten Millionen von Familien in Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Lateinamerika mit steigenden Lebensmittelpreisen und Hunger konfrontiert sein, warnte Sybiha.
„Wir fordern alle Staaten, insbesondere diejenigen, die davon unmittelbar betroffen sind, auf, Russland unverzüglich dazu aufzufordern, die Angriffe auf die Freiheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer einzustellen“, erklärte der ukrainische Außenminister.
Das Containerlogistikunternehmen Maersk stellt den Betrieb im Schwarzmeerfischerhafen ein und leitet die Schiffe nach Constanza in Rumänien um.



