Streeck erklärte, er sei in den vergangenen Wochen auf Berliner Sommerfesten mehrfach von Lobbyvertretern hart angegangen worden. „Die wollen mich zermürben“, sagte der CDU-Politiker. Ihm werde vorgeworfen, sich Gesprächen zu verweigern, was nicht stimme. Er habe ein offizielles Gespräch mit Vertretern der Tabakwirtschaft geführt und transparent angezeigt.
Hintergrund der Auseinandersetzung ist die geplante deutliche Erhöhung der Tabaksteuer durch die schwarz-rote Koalition. Die Steuererhöhung soll rund 700 Millionen Euro zusätzlich einbringen. Eine Packung mit 20 Zigaretten würde im kommenden Jahr im Schnitt 9,10 Euro kosten – 33 Cent mehr als bislang erwartet. Schrittweise soll der Preis bis 2030 auf durchschnittlich 11,78 Euro steigen.
Streeck hatte sich im Deutschlandfunk zufrieden mit dem vorliegenden Änderungsantrag gezeigt und angedeutet, dass die Tabaksteuer aus seiner Sicht sogar noch höher ausfallen könnte.
Quelle: www.spiegel.de



