Nach Angaben der Kyiv Post begann der Angriff gegen 11:30 Uhr Ortszeit. Die ukrainische Luftwaffe warnte vor mehreren Raketen, die aus nördlicher Richtung gestartet wurden. Schätzungen zufolge wurden etwa ein Dutzend Raketen abgefeuert, darunter ballistische Raketen und Marschflugkörper vom Typ 3M22 Zirkon, die aus der russischen Region Kursk gestartet wurden.
Lokale Überwachungskanäle identifizierten die Geschosse als mögliche S-300-, S-400- oder Iskander-Systeme. Über der Hauptstadt stieg Rauch auf, während die Luftabwehr die anfliegenden Raketen bekämpfte. Die Behörden sind noch dabei, das Ausmaß der Schäden zu bewerten.
Tagangriffe sind in Russlands Krieg gegen die Ukraine selten – die meisten Luftangriffe finden nachts statt. Der Juli verzeichnete jedoch eine ungewöhnlich hohe Zahl ballistischer Raketenangriffe auf die Ukraine: In den ersten 19 Tagen wurden 107 ballistische Raketen und 20 Zirkon-Raketen abgefeuert. Das Militärportal Militarnyi wies darauf hin, dass diese Zahl die bekannte monatliche Produktionskapazität Russlands übersteigt.
Quelle: www.kyivpost.com



