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Elif Eralp fordert Besonnenheit nach Terroranschlag in Berlin

Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp hat nach dem Terroranschlag am Rande des CSD in Berlin mehr Besonnenheit gefordert. Sie lehnt eine vorschnelle Verschärfung von Gesetzen ab.

Elif Eralp fordert Besonnenheit nach Terroranschlag in Berlin
Bild: tagesspiegel.de

Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp hat nach dem Terroranschlag am Rande des CSD in Berlin mehr Besonnenheit gefordert. Sie lehnt eine vorschnelle Verschärfung von Gesetzen ab.

Elif Eralp, die Spitzenkandidatin der Linken für die Berlin-Wahl am 20. September, hat nach dem islamistisch motivierten Terroranschlag in der Hauptstadt mehr Besonnenheit gefordert. Sie lehnt eine vorschnelle Verschärfung von Sicherheitsgesetzen ab und betont, dass zunächst die Tat umfassend aufgeklärt werden müsse.

„Von Schnellschüssen halte ich nichts“, sagte Eralp im RBB-„Inforadio“. Sie äußerte Bedenken hinsichtlich der Aufhebung der Untersuchungshaft des Attentäters, der zuvor wegen des Versuchs, sich der Terrormiliz IS anzuschließen, verurteilt worden war. Zudem müsse geklärt werden, warum es Überwachungslücken gab, obwohl der Täter als islamistischer Gefährder eingestuft war.

Bei dem Anschlag am Samstag wurden mehrere Passanten mit einem Auto angefahren, bevor der Täter mit einer Machete weitere Menschen verletzte. Eine Frau wurde getötet und 31 Personen verletzt, einige davon schwer. Der Attentäter wurde am Sonntagabend von der Polizei erschossen.

Am Vormittag beschäftigt sich der Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses mit dem Anschlag.

Quelle: www.tagesspiegel.de