Quelle: Ukrinform
Die Schweiz hat ihre Sanktionen gegen Russland im Zuge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine erneut ausgeweitet. Wie Ukrinform berichtet, folgt Bern damit den jüngsten Beschlüssen der Europäischen Union (EU). Laut einer Pressemitteilung der Schweizer Regierung wurden neun Einzelpersonen und 45 Organisationen in Anhang 8 aufgenommen. Zudem wurden die Daten von elf bereits unter Sanktionen stehenden Personen und Unternehmen geändert.
Die Änderungen traten am Dienstag, dem 11. August, um 23:00 Uhr Ortszeit in Kraft. Unter den erstmals von der Schweiz auf die Sanktionsliste gesetzten Personen befinden sich Vertreter der russischen Industrie und des Verteidigungssektors. Die Sanktionen betreffen insbesondere den Rostec-Chef Oleg Jewtuschenko, den ehemaligen Chef der Vereinigten Schiffbaugesellschaft Aleksej Rachmanow sowie den Geschäftsmann Tachir Garajew. Auch Dutzende russische Organisationen wurden auf die Sanktionsliste gesetzt.
Wie berichtet verabschiedete der EU-Rat am 23. Juli das 21. Sanktionspaket gegen Russland als Reaktion auf die militärische Aggression gegen die Ukraine. Am 6. August verhängte die britische Regierung Sanktionen gegen Russland, die insbesondere LNG-Tanker und Banken betrafen.



