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Großbrand nach Drohnenangriff auf besetzte Krim

Nach einem massiven Drohnenangriff in der Nacht auf den 12. August sind in der von Russland besetzten Krim an mehreren Orten Großbrände ausgebrochen. Wie Kyivpost berichtet, zeigen Satellitenbilder der Crimean Wind Feuer nahe Balaklawa und an einer russischen Militäranlage im Norden der Halbinsel.

Großbrand nach Drohnenangriff auf besetzte Krim
Bild: static.kyivpost.com

Nach einem massiven Drohnenangriff in der Nacht auf den 12. August sind in der von Russland besetzten Krim an mehreren Orten Großbrände ausgebrochen. Wie Kyivpost berichtet, zeigen Satellitenbilder der Crimean Wind Feuer nahe Balaklawa und an einer russischen Militäranlage im Norden der Halbinsel.

Die von Russland eingesetzten Behörden bestätigten Brände in Sewastopol. Der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, erklärte, Drohnenreste seien in mehreren Stadtteilen niedergegangen und hätten Feuer verursacht. Einsatzkräfte seien mit den Löscharbeiten beschäftigt.

Die Überwachungsgruppe Crimean Wind meldete laut Kyivpost zwei aktive Brände nahe Balaklawa südlich von Sewastopol. Eines wurde an einem Verkehrsknotenpunkt nahe dem Dorf Perwomajske entdeckt, wo eine Brücke eine Bahnstrecke überquert. Ein weiteres Feuer wurde am Wassili-Strand registriert. Ein dritter Brand im Trakt Inschyr sei bereits nach einem früheren Vorfall gelöscht worden.

Ein separates Feuer wurde an einer russischen Grenzmilitäreinrichtung im Dorf Rissowe im Norden der Krim festgestellt. Die Satellitenaufnahme datiert laut Crimean Wind auf etwa 2:31 Uhr Ortszeit. Die Ursache der Brände konnte nicht unabhängig bestätigt werden.

Der Kommandeur der ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme, Robert „Magyar“ Browdi, erklärte, die Ukraine könne bis zu siebenmal mehr russische Militärziele auf der besetzten Krim angreifen, wenn westliche Finanzhilfen wie geplant einträfen. Derzeit arbeite man nur mit 14 Prozent der für eine vollständige Krim-Kampagne nötigen Kapazität.

Quelle: www.kyivpost.com