Knapp vier Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erklärte Wagenknecht gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Unser Wahlziel ist die Abwahl des CDU-Amtsinhabers und seine Ersetzung durch einen überparteilichen Ministerpräsidenten, der mit einem Kompetenzkabinett und wechselnden Mehrheiten regiert. Das bedeutet: auch mit der AfD.“
Einer aktuellen Insa-Umfrage zufolge käme die AfD in Sachsen-Anhalt derzeit auf 42 Prozent, das BSW auf fünf Prozent. CDU, Linke und SPD erreichten zusammen 41 Prozent. Würde sich das BSW im dritten Wahlgang zur Ministerpräsidentenwahl enthalten, könnte ein AfD-Kandidat mit einfacher Mehrheit Regierungschef werden.
Wagenknecht sagte mit Blick auf die AfD: „Es ist einfach völlig undemokratisch, eine Partei, die von rund 40 Prozent der Wähler gewählt wird, dauerhaft auszugrenzen. Die Brandmauer ist gescheitert.“
Am Mittwochabend stellen sich die Spitzenkandidaten von sieben Parteien im Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) den Fragen von Bürgern, darunter Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) und sein AfD-Kontrahent Ulrich Siegmund.
Quelle: www.faz.net



