Die Flutkatastrophe hat sich am vergangenen Wochenende ereignet, als eine Schlammlawine binnen Minuten ganze Dörfer verschlang, Brücken abriss und Häuser fortriss. Einige Überlebende harren auf Gebäuden aus, die Rettungskräfte nicht erreichen können, andere sind in Tunneln unter der Erde eingeschlossen. Viele wissen nicht, ob ihre Angehörigen noch leben.
Ein Schulleiter in Nepal konnte kurz vor der Flutwelle 900 Kinder aus einer Schule in Sicherheit bringen. Die Rettungsarbeiten konzentrieren sich auf abgelegene Täler, in denen die Zerstörung besonders groß ist. Die Behörden warnen vor weiteren Gefahren durch aufgestaute Seen, die bei neuen Regenfällen überlaufen könnten.
Die Katastrophe gilt als Warnsignal für die Klimarisiken in der Region. Gletscherseen im Himalaya wachsen durch die Erderwärmung, was das Risiko von Ausbrüchen erhöht. Experten fordern bessere Frühwarnsysteme und eine Anpassung der Infrastruktur an extreme Wetterlagen.
Die internationale Gemeinschaft hat Hilfe zugesagt, darunter Suchhunde und technische Ausrüstung. Die genaue Zahl der Vermissten könnte noch steigen, da viele Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten sind.
Quelle: www.theguardian.com



