Im aktuellen Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat Jordan Bardella, der Vorsitzende des Rassemblement National, deutlich gemacht, dass er sich von der Alternative für Deutschland (AfD) distanziert. Bardella erklärte, dass viele Positionen der AfD mit den Grundsätzen seiner Partei unvereinbar seien.
„Die AfD hat einen starken europafeindlichen Flügel, der einen EU-Austritt fordert“, sagte Bardella. Diese Haltung stehe im Widerspruch zu den Prinzipien des Rassemblement National, das sich für eine Reform der Europäischen Union (EU) einsetzt, anstatt einen Austritt zu fordern.
Darüber hinaus lobte Bardella die Migrationspolitik von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Er bezeichnete diese als positiv und betonte die Notwendigkeit einer effektiven Migrationssteuerung in Europa.
Die klare Abgrenzung von der AfD zeigt, dass Bardella und das Rassemblement National versuchen, sich als verantwortungsvolle politische Kraft zu positionieren, die sich von extremen Positionen distanziert.
In einem politischen Klima, das von zunehmenden Spannungen zwischen verschiedenen Parteien geprägt ist, könnte Bardellas Haltung sowohl innerhalb Frankreichs als auch auf europäischer Ebene von Bedeutung sein.



