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Bayern schickt eigene Satelliten ins All – Söder feiert Raumfahrtgeschichte

Bayern hat als erstes Bundesland fünf eigene Kleinstsatelliten ins All gebracht. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) spricht von einem historischen Schritt für den Freistaat, wie der Bayerische Rundfunk berichtet.

Bayern schickt eigene Satelliten ins All – Söder feiert Raumfahrtgeschichte
Bild: BR

Bayern hat als erstes Bundesland fünf eigene Kleinstsatelliten ins All gebracht. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) spricht von einem historischen Schritt für den Freistaat, wie der Bayerische Rundfunk berichtet.

Die fünf CuBy-Satelliten sind seit dem 7. Juli 2026 im Orbit. Sie sollen künftig alle drei Tage Aufnahmen von Bayern liefern, die mit Künstlicher Intelligenz ausgewertet werden. Bisher gab es laut Finanzminister Albert Füracker nur alle zwei Jahre neue Luftbilder aus Flugzeugen. Die Satellitenmission bedeute eine „ganz neue Dimension an Aktualität“, so Füracker.

Die Satelliten sind 37 mal 23 mal 10 Zentimeter groß und wiegen 14 Kilogramm. Sie fotografieren einen etwa 80 Kilometer breiten Streifen Bayerns, der unter anderem München und Nürnberg umfasst. Personen seien nicht erkennbar, betonte Füracker. Die Aufnahmen haben eine Genauigkeit von vier Metern.

Die Daten sollen unter anderem bei Hochwasser oder Borkenkäferbefall helfen. Auch in der Landwirtschaft und Forstwirtschaft sind Anwendungen geplant. Der Freistaat investiert 18,2 Millionen Euro in das Netzwerk. Das Projekt ist zunächst auf fünf Jahre ausgelegt, danach verglühen die Satelliten. Für eine Vollmission mit 25 Satelliten werde nach einer Evaluierungsphase entschieden.

Quelle: BR