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Bund sichert langfristige Finanzierung für Munitionsbergung zu

Die Bundesregierung hat die Finanzierung einer Bergungsplattform für Weltkriegsmunition in Nord- und Ostsee zugesichert. Mecklenburg-Vorpommern profitiert von dieser Maßnahme.

Bund sichert langfristige Finanzierung für Munitionsbergung zu
Bild: images.ndr.de

Die Bundesregierung hat die Finanzierung einer Bergungsplattform für Weltkriegsmunition in Nord- und Ostsee zugesichert. Mecklenburg-Vorpommern profitiert von dieser Maßnahme.

Die Bundesregierung hat die langfristige Finanzierung für die Bergung von Weltkriegsmunition in der Nord- und Ostsee gesichert. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) erklärte: „Für die darauffolgenden Bergungskosten, also die Unterhaltskosten, stehen 50 Millionen Euro jährlich zur Verfügung.“ Rostock wird Sitz des neuen Bundeskompetenzzentrums, das die Bergung von Altmunition aus Nord- und Ostsee voranbringen soll. Nach Angaben des Bundes liegen noch rund 1,6 Millionen Tonnen Kriegsmunition in deutschen Nord- und Ostseegewässern, davon etwa 300.000 Tonnen allein in der Ostsee.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sagte: „Wir haben keine Zeit mehr. Das Zeug rostet vor sich hin in der Ostsee und ist wirklich giftig. Und deswegen fangen wir jetzt an.“ Die Bergungsplattform soll 2028 in Betrieb gehen.

Im Meer befinden sich Weltkriegs-Altlasten, darunter auch giftige Stoffe, die inzwischen in der Nahrungskette nachweisbar sind.

Quelle: www.ndr.de