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Bilger will Drohnenabwehr an deutschen Flughäfen beschleunigen

Nach dem Drohnenvorfall in Leipzig will Bundesverkehrsminister Steffen Bilger die Abwehr an deutschen Flughäfen schnell verbessern. Wie die Tagesschau berichtet, fordert er eine schnellere Ausrüstung der Flughäfen.

Bilger will Drohnenabwehr an deutschen Flughäfen beschleunigen
Bild: Tagesschau

Nach dem Drohnenvorfall in Leipzig will Bundesverkehrsminister Steffen Bilger die Abwehr an deutschen Flughäfen schnell verbessern. Wie die Tagesschau berichtet, fordert er eine schnellere Ausrüstung der Flughäfen.

Der Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle hat eine Debatte über die Sicherheit im deutschen Luftraum ausgelöst. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) kündigte nun an, die Maßnahmen zur Erkennung und Abwehr von Drohnen an den Flughäfen zügig auszubauen. Zuständig für die Sicherheit im Luftraum sei die Deutsche Flugsicherung, sagte Bilger dem Nachrichtenportal Politico.

Bilger betonte, dass die rechtzeitige Erkennung von Drohnen eine wesentliche Rolle spiele. Während Frankfurt und München bereits besser ausgestattet seien, dürfe man bei den anderen Flughäfen keine Zeit verlieren. Er wolle die weitere Ausrüstung beschleunigen, so der Minister.

Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sprach sich für eine verbesserte Drohnenabwehr aus. Er plädierte im Deutschlandfunk dafür, Bundeswehreinsätze auch im Inneren zu ermöglichen. Da bei Drohnen kaum zwischen einer außen- und innenpolitischen Bedrohung zu unterscheiden sei, müsse über eine Grundgesetzänderung nachgedacht werden. Die strikte Trennung zwischen Bund und Ländern sei nicht mehr zeitgemäß.

Die Bundesregierung stuft den Drohnenvorfall als Angriff „fremder Mächte“ ein. Am Flughafen Leipzig/Halle war eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden, der Sprengsatz wurde von der Bundespolizei entschärft. In der Nähe standen ukrainische Frachtflugzeuge, der Flughafen gilt als Umschlagplatz für Militärhilfe an die Ukraine.

Quelle: Tagesschau