Satellitenaufnahmen unabhängiger Beobachter bestätigten die Brände. In Kertsch brannte es demnach auf dem Gelände des Flüssiggas-Komplexes AEGAZ-Terminal sowie rund 600 Meter westlich davon an einem Treibstofflager der Firma TES. Von dem Port Kawkas auf der russischen Seite der Straße von Kertsch zog eine 66 Kilometer lange Rauchfahne über das Meer.
Die Angriffe trafen auch militärische Infrastruktur. Auf dem Gelände der russischen Militäreinheit 98546, die das 630. separate Eisenbahnbataillon beheimatet, wurde ein Feuer registriert. Zudem gab es thermische Signaturen an der Tschonhar-Eisenbahnbrücke, die bereits am 13. Juni beschädigt worden war. Auch am Kap Sjuk, einem Standort russischer Luftabwehrsysteme (S-300/S-400), brannte es.
Die nächtlichen Schläge folgen auf eine Serie gezielter Angriffe auf russische Logistik. Bereits am 20. Juni hatten ukrainische Kräfte nach Angaben von Robert Browdi vier Gaskompressorstationen auf der Krim getroffen. Zudem meldete die Ukraine Angriffe auf eine Brücke über die Henitschesk-Straße, einen Treibstofflaster und ein russisches Pantsir-S1-Flugabwehrsystem.
Quelle: www.kyivpost.com



