Berlin hat seit langem ein Problem mit Gewalt und Mobbing an Schulen. Fälle wie die Rütli-Schule in Neukölln oder die Friedrich-Bergius-Schule in Friedenau sorgten bundesweit für Schlagzeilen. Nun will die Bildungsverwaltung mit einer wissenschaftlichen Studie Klarheit schaffen.
Das Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer basiert auf umfangreichen Befragungen von Schülern und Lehrkräften. Es ist die erste derart umfassende Untersuchung eines Bundeslandes zu dem Thema, teilte die Bildungsverwaltung mit. Senatorin Günther-Wünsch will die Ergebnisse am Montag präsentieren.
Erst im vergangenen Jahr geriet die Carl-Bolle-Grundschule in Moabit in die Schlagzeilen. Ein pädagogischer Mitarbeiter hatte sich über monatelanges Mobbing wegen seiner Homosexualität beklagt und von einem „kompletten Systemversagen“ gesprochen. Günther-Wünsch entschuldigte sich Ende April bei dem Betroffenen.
Quelle: www.tagesspiegel.de



