Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission will ihren Bericht am Dienstag übergeben. Die Reformideen sehen unter anderem die Abschaffung der Rente mit 63 Jahren und die Kopplung des Rentenalters an die durchschnittliche Lebenserwartung vor.
Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Linkspartei, sagte der Rheinischen Post, die Vorschläge seien „nichts anderes als massive Rentenkürzungen, bei denen die Union laut in die Hände klatscht“. Besonders Menschen mit niedrigen Einkommen würden getroffen. Die Verlängerung des Arbeitslebens nannte sie „ein absolutes Unding und völlig realitätsfern“.
Vollath kritisierte auch die geplante Abschaffung des abschlagsfreien Renteneintritts nach 45 Beitragsjahren. „So sieht doch keine Anerkennung von Lebensleistung aus“, sagte sie. Den Schritt in Richtung Kapitaldeckung bezeichnete sie als „großen Fehler“ und forderte stattdessen eine starke gesetzliche Rente.
Quelle: www.zeit.de



