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Iran-Trainer: Frühere Einreise für letztes WM-Gruppenspiel in Seattle

Irans Fußball-Nationalmannschaft darf für das letzte Gruppenspiel gegen Ägypten in Seattle früher in die USA einreisen als zuvor. Das sagte Cheftrainer Amir Ghalenoei.

Iran-Trainer: Frühere Einreise für letztes WM-Gruppenspiel in Seattle
Bild: tagesspiegel.de

Für die ersten beiden WM-Spiele musste die iranische Mannschaft jeweils am Tag vor der Partie aus Mexiko in die USA reisen und noch am Abend des Spiels wieder ausreisen. Diese Einschränkungen hätten das Training massiv beeinträchtigt, sagte Ghalenoei. So habe sein Team eine Trainingseinheit um die Hälfte verkürzen müssen, um dann am Flughafen lange zu warten.

„Für das letzte Spiel haben sie uns erlaubt, selbst zu entscheiden bei den Reiseplänen. Für die beiden ersten Spiele haben andere diese Entscheidungen und Pläne für uns gemacht“, sagte Ghalenoei einen Tag vor dem Duell mit Belgien im Los-Angeles-Stadion. Ursprünglich war sogar eine Anreise erst am Spieltag selbst vorgesehen gewesen. Hintergrund ist der Iran-Krieg, in dem zuletzt ein Rahmenabkommen vereinbart worden war.

Ghalenoei kritisierte die mangelnde Unterstützung durch andere Nationaltrainer. „Ich habe 47 anderen Trainern eine Frage gestellt und keiner hat mir geantwortet“, sagte er. Der iranische Verband hatte eine Beschwerde beim Weltverband FIFA angekündigt, weil die Beschränkungen nicht mit den Grundsätzen gleicher Bedingungen vereinbar seien. Ghalenoei relativierte: Es habe keine formelle Beschwerde gegeben, man habe lediglich auf die Missstände hingewiesen.

Quelle: www.tagesspiegel.de